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  Verlagssignet

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1941: Am 31. Mai 1941 erscheint auf Betreiben der Thüringer Gauleitung die letzte Ausgabe des ‹Volksblatts›. Vopelius lehnt eine Entschädigung für die entgangenen Einnahmen durch die inzwischen 10 000er Auflage ab und verhindert so die Abtretung des Namens ‹Jenaer Volksblatt› sowie des Untertitels ‹Gegründet von Professor Ernst Abbe› an die NSDAP.

1945: Vopleius versucht sofort eine Druck-genehmigung für eine Neuauflage des ‹Volksblattes› erst bei den amerikanischen und dann bei den sowjetischen Behörden zu erwirken. Dies scheitert ebenso, wie der Versuch, die demokratische Partei zusammen mit Grete Unrein, Herbert Koch und weiteren neuzugründen.
Die Druckerei kann jedoch weiter arbeiten, wenn auch durch Demontagen der Wehrmacht 1944 geschwächt.

  1952: Am 27. Februar verstirbt Vopelius 86jährig. Da er keine Kinder hinter-läßt, erbt sein Teilhaber Otto Lochmann den Verlag und die Druckerei.